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Die Jahre 2020 bis Mitte 2023 haben für die
deutschen Arbeitnehmer einen schmerzhaften Kaufkraftverlust mit sich gebracht. Gemessen wird dieser anhand der Reallohnentwicklung. Hierzu
werden die Nominallöhne der Beschäftigten in Deutschland mit der Inflation, gemessen am Verbraucherpreisindex, in Relation gesetzt. Gemäß Daten des Statistischen Bundesamt sind die
Reallöhne in den drei Jahren ab 2020 in Folge zurückgegangen, insgesamt um 5,2%.
Gemäß der jüngsten Pressemeldung des gewerk-schaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissen-schaftlichen Instituts vom 06.12.2024 wird im WSI-Tarifarchiv für das aktuelle Jahr nun im Schnitt mit Tariflohnsteigerungen von nominal 5,5% gerechnet, bei einer erwarteten Jahresinflationsrate von ca. 2,2%. Die Kaufkraft steigt damit in 2024 mit 3,2% zum ersten Mal wieder erheblich. Dennoch läge das „preisbereinigte Niveau der Tariflöhne insgesamt auf
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