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NEWSLETTER 17/2026: KI-Reihe Nr. IV
Disruption in der Wirtschaft: Steigt durch KI die Produktivität wirklich oder nur die Preise?


Ohne Zweifel profitiert die US-Wirtschaft sehr stark vom laufenden KI-Boom. Nach verschiedenen Schätzungen beruhen derzeit zwischen 30 und 50% des gesamten US-Wirtschaftswachstums (BIP) auf Investitionen in Künstliche Intelligenz und die breitere Informationstechnologie. Bisher handelt es sich aber primär um einen Infrastruktur- und Investitionsboom (Bau von Rechen-zentren, Anschaffung von Servern etc.). Die eigentlichen Produktivitätssteigerungen durch den breiten Einsatz von KI in Unternehmen sind noch nicht in den Wirtschaftszahlen zu erkennen. Diese werden erst ab den frühen 2030er Jahren als deutliche Wachstumstreiber erwartet. Dagegen übt der massive Ausbau der KI-Infrastruktur bereits jetzt inflationären Druck auf Chippreise, Batterien, elektronische Endgeräte und z.B. auch auf die Energiepreise aus. Langfristig setzt man aber in der US-Administration darauf, dass der erhoffte Produktivitätsschub durch die breite Anwendung von KI in der Wirtschaft die Güterpreise und Zinsen wieder entlastet.

Das Wichtigste zuerst in Kurzform

Im 1. Halbjahr 2026 haben die Investitionen in die KI-Infrastruktur 30-50% zum Wirtschaftswachstum in den USA beitragen. Auch in den hohen Gewinnerwartungen für die amerikanischen Aktienwerte über die nächsten 5 Jahre von jährlich +25% drücken sich die hohen Erwartungen an die KI-Revolution aus und tragen zu Höchstständen an den Aktienmärkten bei, trotz weltweiter Krisen und Inflationsgefahren.

Die erhofften Effizienz- und Produktivitätssteigerungen durch KI lassen sich auf Mikroebene und bei spezifischen Aufgaben bereits deutlich erkennen: So können Programmierer ihre Aufgaben dank KI-Assistenten zwischen 10 und 46% schneller erledigen, Im Kundenservice z.B. in Callcentern steigt der Support-Durchsatz um durchschnittlich 14%.Im Schnitt über alle Beschäftigte und Arbeitsfelder werden aber derzeit nur 1,4% der gesamten Arbeitsstunden durch KI eingespart. Über 80% der Unternehmen geben auch an, dass sie noch keine messbaren Effekte auf das Geschäftsergebnis sehen.

Verschiedene Studien zu möglichen Produktivitätssteigerungen in der Gesamtwirtschaft kommen auf Potenziale zwischen 0,07 und 1,3% pro Jahr, wobei der Hochpunkt des KI-induzierten Produktivitätswachstums nicht vor Anfang der 2030er Jahre erwartet wird.

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die KI-Agenten und die industrielle KI in allen Unternehmensanwendun-gen angekommen und die Arbeitsprozesse soweit umstrukturiert sind, dass die KI wirklich effektiv eingesetzt werden kann. Der entscheidende Faktor wird dabei der Mensch sein: Wie werden die Mitarbeiter mitgenommen und geschult, dass sie KI gezielt in den Aufgaben einsetzen, die den größten Nutzen erbringen.

Hoffnungen darauf, dass durch eine KI-bedingte Wachstumsbeschleunigung die wirtschaftlichen Probleme der Gegenwart wie die steigende Inflation, das geringere Arbeitsangebot durch Demographie und weniger Zuwanderung sowie die galoppierende Staatsverschuldung gelöst werden können, sind da wohl überzogen.

Auf kürzere Sicht steigt durch den KI-Boom sogar erst mal die Inflation: Die hohe Nachfrage hat die Preise für essentielle Elektronikvorprodukte wie Chips, Speicher und Batterien bereits deutlich in die Höhe getrieben. Das trifft mittlerweile auch Konsumgüter wie Unterhaltungselektronik, PCs, USB-Sticks und Smartphones. Auch werden die Strompreise durch den Bauboom von KI-Rechenzentren angetrieben. Bleibt die Hoffnung, dass der technologische Fortschritt und die langfristigen Effizienzgewinne der KI auf die Preisentwicklung in Zukunft eher disinflationär wirken.

Bensheim, den 3. September 2026

    Quelle: ING Economic and Financial Analysis, 22.08.2026
Die US-Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2026 annualisiert real um 1,8% gewachsen, trotz weltwirtschaftlicher Belast-ungen aus dem Iran-Krieg und der dadurch anziehenden Inflation. Nach verschiedenen Berechnungen sind aber 45-50% des gesamten Wachstums auf die breiter gefasste Technologiebranche zurückzuführen (Informationsverarbei-tung, Rechenzentren und Software). Bei engerer Abgren-zung und unter Berücksichtigung der Nettoimporte von IT-Ausstattung kommen z.B. ING Economic and Financial Analysis (22.08.2026) zu dem Ergebnis, dass 36% des aktuellen US-Wachstums nur auf den Investitionen in die IT-Infrastruktur beruhen. Dies dürfte maßgeblich durch den laufenden Boom um die künstliche Intelligenz bestimmt sein: Von den gesamten Unternehmensinvestitionen in den USA entfallen mittlerweile 50 Prozent auf Bereiche mit KI-Bezug. Ohne den KI-Infrastrukturboom wären die privaten US-Investitionen sogar sechs Quartale in Folge rückläufig gewesen.
Auch die langfristigen Gewinnerwartungen für die ameri-kanischen Aktienwerte des S&P 500 zeigen aktuell, dass über die nächsten 5 Jahre ein jährlicher Zuwachs von 25% für möglich gehalten wird, fast doppelt so viel wie der historische Schnitt von 12,8% p.a.. Sicher Ausdruck des höchsten realisierten Gewinnwachstums von über 50 % im zweiten Quartal 2026 – dem stärksten Anstieg außerhalb einer klassischen Rezessionserholung seit 50 Jahren. Haupttreiber waren der starke Tech- und KI-Sektor sowie diesbezügliche Bewertungseffekte. Im Kern ist die US-Wirtschaft damit zu einer gigantischen Wette auf KI gewor-den. Die disruptive Technologie soll alles richten: höhere Produktivität, mehr Wachstum, langfristig zudem die Infla-tion drücken und damit auch das große Schuldenproblem der USA entschärfen.

Quelle: Ed Yardeni, aus Investing.com vom 24.08.2026: S&P 500: Stocks Getting Cheaper as Earnings Outpace Prices | Investing.com

Schauen wir uns die wirtschaftlichen Effekte der KI-Revolu-tion am Beispiel der USA genauer an. In der ersten Phase haben vor allem die Unternehmen konkret profitiert, welche die Technologie entwickeln und verkaufen. Die dafür not-wendige Infrastruktur hat vor allem in den Bereichen Aus-rüstung (Halbleiter, Server und Netzwerke), Bauwerke (Rechenzentren und Energieerzeugung sowie Kühlung) und Humankapital / geistiges Eigentum (Ausgaben für Forschung, Modellentwicklung sowie Software) zu einem enormen Nachfrageboom geführt. Bei den Nutzern der KI-Anwendungen in der breiten Wirtschaft lassen sich auf der Makroebene aber noch keine größeren Produktivitätsfort-schritte oder Gewinnsteigerungen erkennen. In amerikani-sche Technologiewerte flossen dagegen im letzten Jahr mit netto 720 Mrd. USD so viel ausländisches Kapital wie nie zuvor, ein Zuwachs von 134% zu 2024. Trotz weltweiter Krisen und Zolleskapaden des US-Präsidenten hat das maßgeblich zu der hohen Stabilität und Höchstständen US-Aktienmarkt beigetragen.

Im laufenden Jahr standen dann vor allem die Chipwerte im Fokus des Interesses: Der Philadelphia Semiconductor-Leitindex für die Chipindustrie hat sich bis zum Juni bereits verdoppelt, aktuell beträgt sein Plus zum Jahresanfang immer noch knapp 60%. Der breite US-Aktienmarkt im S&P 500 hat in 2026 aber ebenfalls bis heute um 12% zugelegt  

und bewegt sich nahe seinem Jahreshöchststand. Mit diesem Vermögenszuwachs und noch stabilem Arbeits-markt konnte auch der private Konsum in den USA mit real 3,2% im 2. Quartal zulegen, trotz deutlich steigender Infla-tionsraten und Energiepreise. Die KI-Investitionen haben damit deutlich stimulierend auf die amerikanische Wirt-schaft gewirkt (in 2025 wurde teilweise noch die Gefahr einer Rezession gesehen). Dies auch aus dem Grund, dass sich der KI-Boom bislang weitgehend unabhängig von ex-ternen Faktoren wie Zinssätzen, Arbeitsangebot, Energie-preisen oder Zöllen entwickelt hat.

Auf der Mikroebene und bei spezifischen Aufgaben lassen sich daneben schon deutliche Effekte in Richtung Effizienz- und Produktivitätssteigerung erkennen. So können Pro-grammierer ihre Aufgaben dank KI-Assistenten um bis zu 46% schneller erledigen, sofern die KI effektiv in den Arbeitsprozess für Routineaufgaben und die menschliche Validierung integriert ist. Bei hochkomplexen Architekturauf-gaben liegt der Zeitgewinn dagegen unter 10% (McKinsey, 21.08.2026). Im Kundenservice z.B. in Callcentern steigt der Support-Durchsatz um durchschnittlich 14%. Beson-ders unerfahrene Mitarbeiter profitieren mit bis zu 34 % Leistungssteigerung, da die KI ein wirksamer Coach dar-stellt (Generative AI at Work, NBER-Paper, revidiert 22.06.2026).

Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis, 27.02.2025

Eine großangelegte US-Repräsentativbefragung ausgewer-tet durch die Federal Reserve Bank of St. Louis (siehe Grafik) kommt zu dem Ergebnis, dass Beschäftigte, die KI-Tools täglich nutzen, im Schnitt 5,4 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit einsparen (nicht 30-40%, wie andere Studien für einzelne, gut KI-geeignete Aufgabenbereiche ermitteln). Bezogen auf alle Arbeitnehmer (einschließlich KI-Nicht-nutzer) können demnach 1,4 % der Gesamtstunden durch KI eingespart werden. Besonders positiv wirkt sich dem-nach der KI-Einsatz im IT-Bereich aus (Nutzung von KI in 14% der gesamten Arbeitszeit, Zeitersparnis von 2,6%), überdurchschnittlich noch in der Finanzbranche und im Bereich unternehmensnaher Dienstleistungen (Beratung, Marketing, Kommunikation etc.).  Besonders wenig Zeiter-sparnis ist in den Branchen Freizeit, Hotel- und Gaststät-tengewerbe möglich.

Mittels eines makroökonomischen Faktor-Produktions-modells kommen die Studienautoren damit insgesamt auf

eine Steigerung der Gesamtproduktivität um 1,1% (wobei zu diskutieren wäre, was mit der eingesparten Arbeitszeit wirklich gemacht wird). Die Themen Auswirkungen der KI auf die verschiedenen Berufe und insbesondere auf die Beschäftigung behandele ich ausführlicher im nächsten Newsletter der KI-Reihe. Daneben wird es auch noch einen Artikel über die sozialen Aspekte und die Verschiebungen von Arbeits- zu Kapitaleinkommen geben.

Zu möglichen Produktivitätssteigerungen der KI auf Unter-nehmensebene und in der Gesamtwirtschaft gibt es eben-falls einige Studien. So wächst die Arbeitsproduktivität in Branchen mit hoher KI-Intensität (z.B. Finanzdienstleis-tungen, Software) laut dem PcW AI Jobs Barometer (15.06.2026) um 42% schneller als bei Unternehmen die KI am wenigsten nutzen können.  Die obersten 20% der KI-

Quelle:  Global AI Productivity Impact Report 2026, Alice Labs
exponierten Unternehmen konnten sogar ein um 186% höheres Produktivitätswachstum aufweisen als der Durch-schnitt dieser Gruppe. Eine umfassende Untersuchung von über 12.000 europäischen Unternehmen durch die EIB und den CEPR (17.02.2026) zeigt, dass die Arbeitsproduktivität durch KI in Europa bereits um durchschnittlich 4% gestei-gert werden konnte, ohne umfassende Beschäftigungsver-luste. Dieser Effekt sei statistisch robust und wirtschaftlich bedeutsam, liegt jedoch unterhalb optimistischer Progno-sen eines umfassenden Produktivitätsbooms.

Das gesamtwirtschaftliche Bild ist damit auch noch wenig deutlich: Einen guten Überblick über aktuell vorliegende Studienergebnisse gibt der Global AI Productivity Impact Report 2026 von Alice Labs (20.04.2026). Dort werden Schätzungen für die Steigerung der Totalen Faktorpro-duktivität (Maß für technischen Fortschritt, Innovationen, bessere Organisation und effizientere Arbeitsabläufe etc.) angegeben, die zwischen +0,07% bis zu +1,3% pro Jahr (im positivsten Szenario) reichen, siehe Grafik. Allerdings erst für das nächste Jahrzehnt, da der wirksame Einsatz von KI in der Breite sich erst noch entwickeln muss. So ergab auch eine Umfrage des NBER aus dem Februar 2026 unter 6.000 Führungskräften von Unternehmen in den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien, dass die KI in den letzten drei Jahren bei über 80% von ihnen noch keinen messbaren Einfluss auf die Beschäftigung oder die Produktivität gehabt habe.

Das erinnert stark an das Produktivitätsparadoxon von Robert Solow aus den 1980er Jahren zu Beginn der Computer-Revolution: „Das Computerzeitalter ist überall zu sehen – nur nicht in den Produktivitätsstatistiken.“ Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die KI-Agenten und die industrielle KI in allen Unternehmensanwendungen ange-kommen und die Arbeitsprozesse soweit umstrukturiert sind, dass die KI wirklich effektiv eingesetzt werden kann. Der entscheidende Faktor wird dabei der Mensch sein: Wie werden die Mitarbeiter mitgenommen und geschult, dass sie KI gezielt in den Aufgaben einsetzen, die den größten Nutzen erbringen.

Das Wachstum der Arbeitsproduktivität in den USA be-schleunigte sich zwar in den letzten zwei Jahren bereits auf über 2%, nachdem es im vorangegangenen Jahrzehnt durchschnittlich bei etwa 1,3 Prozent gelegen hatte. Ob das bereits auf die KI zurückzuführen ist, kann aber nicht beur-teilt werden. Ich gebe hier erneut die Grafik aus dem News-letter 6/2026 zum Produktivitätsvergleich USA zu Europa mit dem gleitenden 10-Jahresschnitt der Jahresrate der US-Produktivität wieder. Mit einer Wirkungsverzögerung von im Mittel 5 Jahren wird hier ein Zusammenhang mit den großen technologischen Innovationen nahegelegt. Die größten Produktivitätssprünge in den USA sind allerdings immer nach tiefen Rezessionsphasen bzw. Krisen zu beob-achten: Sie beruhen auf einem massiven Stellenabbau im Niedriglohnsektor mit eher geringer Produktivität, der die 

Datenquelle: Federal Reserve Bank of St. Louis, Idee aus: Bethmann‘s Markets on Monday, Februar 2026

der verbleibenden Belegschaft statistisch deutlich erhöht (wie nach der Kapitalmarktkrise 2009/10 und der Corona-Epidemie 2020)!

Das Penn Wharton Budget Model (University of Pennsyl-vania, 08.09.2025) prognostiziert durch die KI-Revolution ein mögliches Produktivitätswachstum in den USA bis ins Jahr 2035 von aggregiert +1,5%. Der Höhepunkt des KI-induzierten makroökonomischen Produktivitätswachstums wird danach mit einer Zusatzproduktivität von 0,2% erst im Jahr 2032 erreicht. Diesen Hochlauf habe ich der o.a. US-Produktivitätsgrafik ergänzt: Es zeigt sich bis ins Jahr 2032 gerade mal ein Anstieg des gleitenden Durchschnitts um einen halben Prozentpunkt, was auf diese Frist noch nicht für das vielfach erwartete Produktivitätswunder spricht.

Hoffnungen darauf, dass durch eine KI-bedingte Wachs-tumsbeschleunigung die wirtschaftlichen Probleme der Gegenwart wie die steigende Inflation, das geringere Arbeitsangebot durch Demographie und weniger Zuwan-derung sowie die galoppierende Staatsverschuldung gelöst 

werden können, sind da wohl überzogen. Das oben zitierte Penn Wharton Budget Model ermittelt bis 2035 auf Basis der heutigen Steuersystematik eine aggregierte Budget-entlastung von 400 Mrd. USD, gerade mal 1% des aktuel-len Schuldenstands. Für nachhaltige fiskalische Effekte muss daher der zunehmenden Verschiebung von Arbeits- zu Kapitaleinkommen Rechnung getragen werden, indem letzte deutlich höher besteuert werden. Die boomenden Aktienmärkte zeigt, dass da einiges zu holen wäre.

Zum Abschluss noch ein paar Bemerkungen zu den auf kürzere Sicht eher inflationären Wirkungen des KI-Booms.  Die hohe Nachfrage nach KI-Ausrüstung hat die Preise für essentielle Elektronikvorprodukte wie Chips, Speicher und Batterien deutlich in die Höhe getrieben. So haben sich moderne Speicherchips innerhalb eines Jahres um bis zum Fünffachen verteuert. Das trifft damit nicht nur Unterneh-men wie Hersteller von IT-Geräten oder Autos, Cloud- bzw. Rechenzentrums-Anbieter und generell alle IT-Abteilungen, sondern auch Konsumgüter der Unterhaltungselektronik, PCs, USB-Sticks und Smartphones. So hat Apple seine Preise für Macs, iPads und Audio-Zubehör bereits im Juni

Die AI-bezogene Nachfrage treibt Preise für wichtige Elektronik­vorprodukte nach oben

Preisveränderung im Vorjahresvergleich

um 15 bis 25 Prozent erhöht. Die Smartphone-Preise der jeweils neuersten Modelle lagen in 2026 um etwa 10% über den der alten, weitere Erhöhungen sind absehbar.

Daneben steigen auch die Softwarepreise mit der zuneh-menden Integration von KI-Funktionen. Laut der SaaS-Plattform Tropic haben sich Softwarekosten für Unterneh-men im Zuge von Vertragsverlängerungen und Upgrades im Schnitt um 20 bis 37 Prozent erhöht. Außerdem hat der Bauboom von KI-Rechenzentren bereits zu erhöhten Strompreisen geführt. Im Schnitt sind die Stromkosten der Verbraucher in den USA in 2026 um 5 bis 10 Prozent gestiegen (in Missouri +38%, North Dakota +34%, New Jersey +29%). Gemäß CIBC Capital Markets dürften sich die KI-Investitionen mit rund plus 0,4 Prozentpunkten auf die diesjährige US-Inflationsrate auswirken. Bleibt die Hoffnung, dass der technologische Fortschritt und die lang-fristigen Effizienzgewinne der KI auf die Preisentwicklung in Zukunft eher disinflationär wirken.

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