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Das besondere an der deutschen Startup-Szene ist auch, dass diese eine breitere regionale Verteilung über ver-schiedene Zentren aufweist. Obwohl sich Bayern mit v.a. München mit 785 Neugründungen in 2025 an die Spitze gesetzt hat folgen NRW mit 658, Berlin mit 619 und BaWü mit 428 neuen Start-ups. Bezogen auf die Einwohnerzahl schneiden - neben den Stadtstaaten Berlin und Hamburg - große Städte wie Düsseldorf und Köln gut ab. Aber auch viele forschungsnahe Standorte wie Aachen, Potsdam, Heidelberg, Darmstadt oder Karlsruhe.
Bezüglich der Insolvenzen von Start-ups ist 2025 sogar ein Rückgang auf 306 zu verzeichnen (-11% zu, Vorjahr). Dies steht im Gegensatz zu den gesamtwirtschaftlich stark stei-genden Insolvenzzahlen von 17.604 Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften in 2025 (+23,6% zum Vorjahr), dem höchsten Stand seit 2005 (Institut für Wirtschaftsfor-schung Halle, 08.01.2026). In Summe gaben in 2025 ins-gesamt 1.443 Start-Ups wegen Insolvenz oder Liquidation auf, das sind 6,5% aller hiesigen Start-ups. Die Aufgabe-quote bei allen eingetragenen Unternehmen in Deutschland betrug dagegen 12,9% in 2025.
Bei der Finanzierung von (Startup-)Neugründungen ist zu-nächst zu bemerken, dass herkömmliche Unternehmens-finanzierungen z.B. über Banken kaum möglich sind (Risikoeinschätzung schwierig, keine Umsatz-/Geschäfts-zahlen über mehrere Jahre, häufig nur kleinere Beträge). Hier bleibt in der Frühphase zunächst nur der Rückgriff auf eigene Mittel, auf Family&Friends bzw. die Eigenkapital-finanzierung durch Business-Angels und v.a. staatliche Förderprogramme. Der Bund und die Länder bieten hier über verschiedene Programme Zuschüsse und Bürgschaf-ten (z.B. EXIST-Gründungsstipendium, INVEST-Zuschuss für Wagniskapital, High-Tech-Gründerfonds,…), auf EU-Ebene z.B. auch der EIC-Accelerator. Daneben haben Institute wie die KfW (z.B. ERP-Gründerkredit) oder der Europäische Investmentfonds EIF zahlreiche Förderpro-gramme aufgelegt. Hier hat der Bund gerade zusammen
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