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Zunächst ein paar Daten. Nach dem sprunghaften Anstieg der Homeoffice-Quote in Folge der Corona-Lockdowns hält sich der Anteil der zumindest teilweise im Homeoffice tätigen Beschäftigten auf einem deutlich erhöhten Niveau. Obwohl einige Unternehmen in letzter Zeit wieder zu einer restriktiveren Handhabung der Homeoffice-Möglichkeiten übergehen, verharrt diese Quote ziemlich stabil bei rund 25% (ifo-Umfrage unter 9.000 Unternehmen). Auch die jüngsten Zahlen des ifo-Instituts aus dem März 2025 zeigen eine Homeoffice-Quote von 24,5% der Beschäftigten (zum Vergleich: im August 2024 lag dieser Wert bei 23,4%). Ein großflächiges Zurückdrängen des Homeoffice ist wohl unwahrscheinlich.
Bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) liegt der Anteil mit 20,5% allerdings deutlich niedriger als in großen Unternehmen mit 32,1%. Daneben arbeiten Dienstleister am häufigsten von zu Hause aus (34,3%). In der Industrie sind es nur 16,9%, im Handel 12,5%. Schlusslicht ist die Baubranche mit 4,6%. Eine Differenzierung nach Einzel-branchen zeigt auch die Auswertung des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2023. Danach ist Homeoffice bei IT-Dienstleistungen, in der Unternehmensverwaltung, bei Versicherungen und in der Forschung&Entwicklung am verbreitetsten. In Berufszweigen die mit dem Transfer von Wissen, Kreativität in der Gruppe und mit sozialen Aspekten etc. zu tun haben bzw. direkt in der Produktion oder im Handwerk angesiedelt sind, ist Homeoffice dagegen weniger ausgeprägt bzw. häufig gar nicht möglich.
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