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bezüglich der Beschäftigungssituation, der eigenen sozialen Sicherheit oder Zukunftsvorsorge. Diese Vor-sichtsmotive sind in Deutschland historisch begründbar ausgeprägter als in anderen Ländern („Angstsparen“). Durch entsprechenden Konsumverzicht wird die Wirtschaft dadurch natürlich tendenziell gebremst.
Gerade in den letzten Jahren hatte man ja nach dem erzwungenen Sparen während des Corona-Shutdowns (mit Sparquoten von knapp 16% im Jahr 2020 und gut 14% in 2021) gehofft, dass diese ‚freien‘ Mittel zeitverzögert doch noch in den Konsum fließen könnten. Leider ist das aufgrund der weiter anhaltenden Verunsicherung (Ukraine-Krieg, Wirtschaftsflaute, weltweite Spannungen etc.) nicht geschehen, die deutsche Sparquote ist von 10,4% in 2023 schon wieder auf ca. 11,5% in 2024 angestiegen. Dies im Kontrast zu den aktuell deutlich geringeren Sparquoten in vielen Industrieländern wie z.B. den USA mit 4,7%. In Ergänzung der angefügten Grafik kommt UK gemäß OECD derzeit auf eine Sparquote von nur 2,0%, Spanien auf 3,0% und Kanada auf 5,6%.
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